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Manuelle Therapie (Kaltenborn-Evjenth® Konzept)

Kaltenborn-Evjenth® Konzept

„Untersuchung und Behandlung auf höchstem Niveau“

Der Norweger Freddy M. Kaltenborn hat als erster Therapeut und Lehrer der Manuellen Medizin die Theorie und Praxis der Orthopädischen Medizin nach Cyriax mit der Chiropraktik und der Osteopathie verbunden. Kaltenborn arbeitete über 50 Jahre an der Entwicklung seines weltbekannten Systems der manuellen Untersuchung und Behandlung von Gelenk-, Muskel- und Nervenbeschwerden. Er hat sich von vielen verschiedenen Disziplinen (u.a. medizinisches Training, Sportphysiotherapie) inspirieren lassen, hat sie seit 1959 mit seinem norwegischen Kollegen Olaf Evjenth zu einem zusammenhängenden System verbunden und die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsansätze verfeinert und weiterentwickelt. Daraus entstand das Konzept der Orthopädischen Manuellen Therapie nach Kaltenborn-Evjenth®. Das ganzheitliche Konzept wächst mit den nachkommenden Lehrkräften, welche diese therapeutische Qualifizierung auf höchstem Niveau und die steigende Patientenzufriedenheit sichern wollen und ist weltweit in über 22 Ländern etabliert.

Das neue MTFO-Konzept ist der sinnvolle Weg, das Zertifikat  Manuelle Therapie in 2 Jahren zu erwerben und ab dem ersten Kurstag neue, sofort in die tägliche Arbeit integrierbare Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren. Wir bringen die Ansätze der  strukturellen Manuellen Therapie (Kaltenborn-Evjenth-System) und der funktionellen Osteopathie (CURA-Osteopathie) zusammen, anstatt über Unterschiede zu diskutieren.

Sie können von Anfang an zusätzlich zu den Kursen in Manueller Therapie, viszeral osteopathische, fasziale sowie cranio-sacrale Kurse belegen (siehe MTFO). So erlangen Sie das Zertifikat in Manueller Therapie (nach 260 UE) eine Zulassung für KGG (durch den anerkannten MT-Reha-Kurs) und können nach 700 Gesamtstunden (nach absolvierter Prüfung und Aufnahme in den Berufsverband Funktionelle Osteopathie (bvFO)) zusätzlich osteopathische Leistungen abrechnen!

Erlernen Sie eine komplexe Herangehensweise bei der Untersuchung und Behandlung Ihrer Patienten.

Der erste Schritt sollte die möglichst genaue lokale strukturelle Zuordnung des Problems sein. Im nächsten Schritt versucht man die Frage „warum und woher“ zu beantworten d.h. das gesamte funktionelle Problem dieses Patienten zu erfassen. Der Arzt stellt die strukturell pathologische Diagnose, der Physiotherapeut stellt eine funktionelle Diagnose.

Wo und in welchem System liegt die Hauptstörung und wo werde ich somit den größten Erfolg haben die Gesundheit des Patienten zu stimulieren und so seinen Körper zur Heilung seiner Probleme anzuregen?

Sind die größten Effekte zu erwarten durch?

  • Behandlung des Gelenksystems/ der Wirbelsäule (Schlüsselwirbel)
  • Behandlung an inneren Organen und Veränderung des Ernährungsverhaltens
  • Behandlung des Nervensystems und Stressreduktion
  • Aufklärung über Schmerzmechanismen und tägliche Aktivitäten
  • Behandlung des Muskel- und Fasziensystems mit Training und Eigenübungen
  • Behandlung am Schädel und den Kopfgelenken

Erfahren Sie:

  • Wie das Problem craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zu diagnostizieren und zu behandeln ist (In Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt).
  • Warum Atlastherapie „alleine“ dauerhaft unwirksam ist.
  • Wie man Kopfschmerzen klassifiziert.
  • Warum die Diskussion über Muskeldehnung „warum und wie“ ohne gewisse Schritte vorher völlig sinnlos ist.
  • Dass Schulterprobleme meist nichts mit der Schulter zu tun haben.
  • Ab wann ein Tennisellenbogen von alleine weg geht.
  • Was der Darm mit Rückenschmerzen zu tun hat.
  • Dass die „Diagnose“: Bandscheibenvorfall unbrauchbar ist! Und fast keine Rolle spielt.
  • Warum alle nicht traumatischen Knieprobleme sekundär sind! d.h. nicht operiert werden müssen.
  • Wie funktionelle Beinlängendifferenzen vom Fuß her entstehen und wann Einlagenversorgung zu empfehlen ist.
  • Warum viele Achillessehnenprobleme kaum lokale Behandlung brauchen.
  • und vieles mehr!

Alles das heißt:

Werden Sie zu einen diagnostisch sicheren, eigenständigem und effektiv arbeitenden Therapeuten, zu dem die Patienten gezielt kommen um ihre Fragen bei gesundheitlichen Problemen in Ruhe beantwortet zu bekommen und zusammen mit Ihnen Lösungsstrategien zu entwickeln!

Haben Sie Unterricht bei Dozenten, die 20-30 Jahre Therapieerfahrung haben mit den Dingen die Sie unterrichten und täglich praktisch arbeiten!

Die einzuhaltende Kursreihenfolge ist:

  1. Untere Extremität (UEX – Grundlagen der komplexen Untersuchung und Behandlung; Indikationsspezifische Untersuchung und Behandlung des Komplexes Fuß, Knie)
  2. Untere Wirbelsäule I (UWS I – Hüfte, ISG, Einführung Lendenwirbelsäule, Plexus lumbalis und sacralis)
  3. Untere Wirbelsäule II (UWS II – LWS, BWS, Rippen, Vegetatives Nervensystem)
  4. Obere Wirbelsäule I (OWS I – Schulter, CTÜ, 1. Rippe)
  5. Obere Extremität (OEX – Ellenbogen, Hand, Plexus brachialis)
  6. Obere Wirbelsäule II (OWS II – Halswirbelsäule, Obere Kopfgelenke, Kiefergelenk)
  7. Basis/Theorie – Kurs (BAS – Bildgebende Verfahren, Medikamente, Schmerz)
  8. Krankengymnastik am Gerät/MT-Rehabilitation (MT- Reha – Indikationsspezifische Rehabilitation)
  9. Refresher/Prüfungs-Kurs (am ersten Tag des Refresher-Kurses findet die Theoretische Prüfung statt. Ist der Kurs zu Ende findet die Praktische Prüfung statt. Zusätzlich muss ein Befund eines Wirbelsäulenpatienten eingereicht werden).

Die Weiterbildung ist als Zertifikats-Weiterbildung nach den Auflagen der "Gemeinsamen Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen" gem. § 125 Abs. 1 SGB V anerkannt und führt, nach bestandener Prüfung, zur Abrechnungsposition „Manuelle Therapie. Der Abstand zwischen den einzelnen Kursmodulen sollte in der Regel mindestens drei Monate betragen. Die Zertifikatsprüfung ist nach 260 UE möglich, frühestens jedoch nach zwei Jahren. Die Weiterbildung sollte innerhalb von vier Jahren abgeschlossen werden.

Weitere Informationen können Sie hier einsehen:

https://www.akademie-pfalz.de/sites/default/files/komplexe-manuelle-therapie-ralf-kusch.pdf

HINWEIS: Die Umstellung der Kursstruktur beginnt mit dem Start der neuen Reihe (UEX 13.-16.10.2016). Alle anderen Reihen werden nach dem alten System bis zum Zertifikat zu Ende geführt.

 

Kontakt
Maximilianstr. 20
67433 Neustadt
Tel.: 06321 34934
Fax: 06321 9296840
zentrale@akademie-pfalz.de
 

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