TFT Seminare- Fachtherapeut Schule 2024

Qualifizierungsmaßnahme in der Pädiatrie

Die Weiterbildung zum „Fachtherapeut Schule“ will den wachsenden Spezialisierungsanforderungen therapeutischer und sonderpädagogischer Einrichtungen zum Thema Schule gerecht werden. Unser Ziel ist es, für Sie die Qualität von Evaluation, Behandlung und Beratung von Schulkindern, sowie Eltern und Lehrern ständig weiter zu entwickeln, um dadurch die Effektivität Ihrer Interventionen langfristig zu sichern.

Die Weiterbildung beinhaltet konkrete Maßnahmen für die Diagnostik und das Training für Kinder mit Lese-Rechtschreibstörungen, Rechenstörungen, mangelhaften grafomotorischen sowie psychisch-kognitiven Voraussetzungen. Die Inhalte der Fortbildung soll es den Teilnehmern ermöglichen, innerhalb des Systems Schule die Lernmotivation und das Lernverhalten der betroffenen Schüler positiv zu verändern und die durch Lernstörungen verursachten Folgen für die zukünftige Entwicklung zu begrenzen bzw. zu verhindern.

Ziel der Weiterbildungsmaßnahme

Die Teilnehmer sollen, die, in den Seminaren erarbeiteten diagnostischen Verfahren und Trainingsprogramme, systematisch anwenden können. Anhand der Befundprofile können Sie spezifische, die auf die individuelle Situation der Patienten abgestimmten Trainings- und Beratungsinhalte, sowie Transfers in den Alltag der Betroffenen durchführen und deren Effektivität überprüfen.

 

Die Qualifizierungsmaßnahme wird bei Abschluss aller 5 Weiterbildungsteile zertifiziert.

Alle 5 Module sind in sich abgeschlossene Fortbildungen und können auch einzeln belegt werden.

  • Module:

    Modul 5 – Lern- und Gedächtsnisstörungen

    TFT-FS-24-09

    17. September 2024 – 19. September 2024 (Mannheim)

    Modul 5        Lern- und Gedächtnisstörungen

    Gedächtnisstörungen bei den Betroffenen sind im Alltag oft Ursache von Leistungsproblemen in der Schule sowie in anderen Lebensbereichen. Die Schüler verfügen trotz ausreichender Intelligenz nur über unzureichende bzw. ineffektive Strategien zur Bewältigung von Gedächtnisanforderungen.

    Mit dem „Reminder-Training“ und dem „MEMO-Training“ können Merk- und Lernstrategien vermittelt werden, die es Schülern ermöglicht, Anforderungen des Lern- und Leistungsalltags besser zu bewältigen. Spielerisch werden u. a. Visualisierungs- und Verbalisierungsfähigkeiten ausgebaut und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Ein begleitendes Übungsprogramm für zu Hause, sowie Tipps und Hinweise für die Elternberatung sind ebenfalls Bestandteil des Trainings. Die wesentlichsten Inhalte sind:

    • Kennenlernen von Gedächtnisstrategien
    • Üben der Anwendung von Gedächtnisstrategien
    • Variable Übertragung der Gedächtnisstrategien auf diverse Anforderungen
    • Herausfinden der eigenen Präferierungen

    Der Kurs bietet zunächst eine Einführung in die entwicklungsbezogenen Grundlagen des Gedächtnisses und in die Diagnostik von Merk- und Lernstörungen anhand standardisierter Verfahren und Arbeitsproben. Anschließend wird das Anwenden der Trainingsprogramme praxisnah erläutert und praktisch erprobt sowie auf schulrelevante Anforderungen übertragen.

    Kurszeiten:

    tgl. 09:00 – 1600  Uhr

    Unterrichtsbeginn: 09:00 Uhr

    Dozent:
    Jürgen Jäger und Michael Ertl; Ergotherapeuten, Lehrtherapeuten DVE, Lerntherapeuten TheraPlus

    Unterrichtseinheiten: 16

    Fortbildungspunkte: 16

    Zielgruppe: Ergotherapeuten/innen, Logopäden/innen, Psychologen/innen, Sonderpädagogen/innen

    Kursgebühr: € 309,00

    19 Plätze frei

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    bevorstehend

    Modul 3- Grafomotorische Störungen

    TFT-FS-24-10

    14. Oktober 2024 – 17. Oktober 2024 (Mannheim)

    Modul 3        Grafomotorische Störungen

    Grafomotorische Störungen können den Schreiblernprozess, die Informationssicherung sowie das Lernen insgesamt empfindlich beeinträchtigen. Dies kann auch Folgen für die weitere psycho-emotionale Entwicklung der betroffenen Kinder haben.

    Inhalte sind u.a.

    • Neurophysiologische und psychologische Modelle des Schreiblernprozesses und seiner Vorstufen innerhalb der kindlichen Entwicklung
    • Die spezifische Entwicklung grafomotorischer Fertigkeiten und die Bedeutung dessen für die Diagnostik und Training (Basic-Scribbles)
    • Umfassende grafomotorische Diagnostik ab Eingangsklassenalter in Durchführung und Interpretation wie GMT, KGB, Marburger Komplexbild sowie qualitativer und quantitativer Schreibanalyse.
    • Zusätzlich feinmotorische und grafomotorische Überprüfungstools
    • Planung und Durchführung eines individuell angepassten Trainings u. a. mit „Den Stift im Griff“ und „Marburger Graphomotorischen Übungen“, sowie dem Schreiben unterstützende Maßnahmen und Hilfsmittel

    Die Teilnehmer sollen Therapiematerial, welches beim grafomotorischen Training zum Einsatz kommt, zum Seminar mitbringen.

    Kurszeiten:

    tgl. 09:00 – 16:00 Uhr

    Unterrichtsbeginn: 09:00 Uhr

    Dozent:
    Jürgen Jäger und Michael Ertl; Ergotherapeuten, Lehrtherapeuten DVE, Lerntherapeuten TheraPlus

    Unterrichtseinheiten: 32

    Fortbildungspunkte: 32

    Zielgruppe: Ergotherapeuten/innen, Logopäden/innen, Psychologen/innen, Sonderpädagogen/innen

    Kursgebühr: € 549,00

    18 Plätze frei

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    bevorstehend

    Modul 2- Rechenstörungen

    TFT-FS-24-11

    25. November 2024 – 28. November 2024 (Mannheim)

    Modul 2        Rechenstörungen

    Die Zahl der Kinder, die aufgrund einer Rechenschwäche außerschulische Lernförderung benötigen, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dies hängt in hohem Maße damit zusammen, dass neben der Lese- und Rechtschreibschwäche nun auch Rechenschwäche an Schulen zum Thema geworden ist und erst jetzt verstärkt ein Handlungsbedarf wahrgenommen wird.

    Das Problem erkannt zu haben heißt aber noch lange nicht, damit adäquat umgehen zu können. Nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Therapeuten sind oft unsicher in Bezug auf die Diagnostik und Förderung von Kindern mit Rechenschwäche.

    Inhalte sind u.a.

    • Definition, Symptomatologie, ätiologische und mitbedingende Faktoren
    • Konzepte der Dyskalkulieforschung
    • Entwicklung von mathematischen Vorläuferkompetenzen
    • Befundung mathematischer Leistungen mit Screenings und standardisierten Testverfahren wie dem ZAREKI-R, DBZ 1 u.a.
    • Therapeutische Interventionsmöglichkeiten durch metakognitive M
    • aßnahmen sowie Umfeld- und Beratungsarbeit
    • Vorstellung diverser Trainingsprogramme wie dem Dortmunder Zahlenbegriffstraining, Finger-Bilder-Rechnen u.a.

    Die Teilnehmer sollen Therapiematerial, welches beim Rechentraining zum Einsatz kommt, zum Seminar mitbringen.

    Kurszeiten:

    tgl. 09:00 – 16:00 Uhr

    Unterrichtsbeginn: 09:00 Uhr

    Dozent:
    Jürgen Jäger und Michael Ertl; Ergotherapeuten, Lehrtherapeuten DVE, Lerntherapeuten TheraPlus

    Unterrichtseinheiten: 32

    Fortbildungspunkte: 323

    Zielgruppe: Ergotherapeuten/innen, Logopäden/innen, Psychologen/innen, Sonderpädagogen/innen

    Kursgebühr: € 549,00

    20 Plätze frei

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    bevorstehend